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DAMEN-LANDESLIGA: TG Herford gewinnt bei TV Verl II mit 25:23
Trainer ist trotz des Sieges unzufrieden

Eine Woche nach dem Triumph gegen Spitzenreiter HSG Hüllhorst setzten die Landesliga-Handballerinnen der TG Herford ihren Siegeszug mit einem 25:23 (15:11)-Erfolg beim TV Verl II fort. Trotz des Ergebnisses sprach Trainer Arno Steffen von der „bislang schlechtesten Saisonleistung“. Zwar führte der Gast in der ersten Halbzeit ständig (8:6, 13.10, 15:11), doch insgesamt war das Geschehen geprägt von technischen Fehlern und vergebenen Chancen. Auch mit der Deckungsarbeit seines Teams war Steffen nicht zufrieden. Nach dem Wechsel setzte sich die TGH bis zur 50. Minute auf 23:17 ab. In den letzten zehn Minute lief bei den Gästen vielleicht im Gefühl des klaren Ergebnisses nichts mehr, so dass die Verlerinnen bedrohlich nahe kamen, ohne dem Spiel die entscheidende Wende geben zu können. „Die Einstellung nach dem Sieg gegen Hüllhorst passte nicht. Das einzige, was stimmte, war das Ergebnis“, sagte Arno Steffen.

Es spielten: Maike Klemme; Jette Polenz (2), Alena Bauer (3), Anna Skusa (5/1), Diana Kehrmann (4), Daniela Adriano (2), Kathi Mehlhorn, Isa Oldemeier (3), Maleen Massilautzki (1), Lea Werner (1), Vanessa Witt (1), Kerstin Striehn (3/1),
 
HERREN-BEZIRKSLIGA: TG Herford verliert 14:29
Nach dem Wechsel von der Rolle

Oliver Glißmann war entsetzt. „Das war in der zweiten Halbzeit eine peinliche Vorstellung von meiner Mannschaft, eine einzige Katastrophe“, meinte der Trainer des Handball-Bezirksligisten TG Herford. Die TGH verlor beim Tabellenzweiten HSG Detmold/Hiddesen mit 14:29, wobei in der ersten Halbzeit nichts auf ein solch klares Ergebnis hingedeutet hatte. 8:11 lag die Turngemeinde zur Pause zurück. „Da war noch alles voll im Soll“, meinte Glißmann, der zu diesem Zeitpunkt nur zu bemängeln hatte, dass sein Team einige klare Gelegenheiten liegengelassen hatte. 4:2 führte der Gast in der 5. Minute. Nach 12 Minuten stand es 5:5. „In dieser Phase hätten wir mit zwei, drei Toren nach vorne gehen können. Da haben wir unsere Chancen nicht genutzt“, sagte Glißmann. Statt dessen führte die HSG zur Pause mit drei Treffern Vorsprung. Der TGH-Coach hat noch keine Erklärung dafür, was in den zweiten 30 Minuten geschah. Obwohl Torhüter Marcel Stickdorn laut Glißmann „überragend“ gehalten hat, kam die TGH böse unter die Räder. „Das war das schrecklichste Spiel unter meiner Regie“, meinte der Coach. TGH: Klünder, Stickdorn; Obst (1), Hollmann (1), Schröder (2), Englert (1), Melnicuk, Guretzki (1), Krumfort, Gröger (3), Scholz (3/2), Buschke (2), Gackowski.
 
DAMEN-KREISLIGA
 
HSG EGB Bielefeld - TGH   23:19  (14:6)
Ersatzgeschwächt fuhr die Zweitvertretung der TG Herford zur punktgleichen Spielgemeinschaft nach Bielefeld-Brackwede. Durch eine verspätete Ankunft blieben der Mannschaft nur 10 Minuten zu einem hektischen Warmmachen. Zu Beginn des Spieles stand die Deckung nicht kompakt genug, hier machte sich das Fehlen von Simone Koch deutlich bemerkbar. So war fast jeder Angriff der Brackwederinnen mit einem Torerfolg gekrönt. Umgekehrt konnte die TGH im Angriffsspiel die sich ihr ergebenen Chancen leider nicht nutzen. In dieser Phase wurden allein vier Siebenmeter vergeben, somit konnte sich Brackwede zur Halbzeit mit 8 Toren absetzen. Mit toller kämpferischer Einstellung musste die Mannschaft nun in der zweiten Halbzeit diesen Vorsprung hinterherrennen. Zum ohnehin schon geschwächten Kader kam erschwerend hinzu, dass Annika Cantow aufgrund Knieprobleme nicht mehr einsetzbar war. 15 Minuten vor Spielende stellte Herford noch einmal die Deckung auf eine 4:2 Formation um, um schnelle Ballgewinne zu provozieren. Und tatsächlich, die Rechnung schien aufzugehen. Brackwede kam mit dieser Deckung überhaupt nicht zurecht und so arbeitete Herford sich Tor um Tor bis auf 17:19 heran. Am Ende reichten dann aber einfach die Kräfte nicht mehr um das Spiel doch noch zu wenden. Trotz der Neiderlage feierte Linda Dietrich einen tollen Einstand, die nach 3 Jahren Handballabstinenz gleich 3 Tore erzielen konnte.
Es spielten: Neele Tennhoff, Annika Cantow (3), Franziska Blania (3), Alexandra Rührup (4/2), Janina Schuppenat, Helen Mekelburg, Nicole Wihan (1), Linda Dietrich (3), Merima Ganibegovic (5).
 
HERREN-KREISLIGA
 
TV Häver – TG Herford II 28:27 (12:13). In einem Spiel zweier Teams auf Augenhöhe führten die Gäste lange Zeit. Beim Stande von 16:13 und 17:14 versäumte es die Turngemeinde aber, sich vorentscheidend abzusetzen. „Der Gegner war ein Stückchen heißer als wir. Das war ausschlaggebend für unsere Niederlage“, meinte TGH-Spielertrainer Marcel Flechtner. Am vergaben die Gäste noch einen Siebenmeter und damit die Chance auf den Ausgleich. TGH II: Forca, Zimmermann; Vogt (3), Sturhan (3), Schuckenböhmer, Bahr (6), Witt (1), Bartczak (5), Stahn (2), Trautmann (1), Litke (2), Flechtner (4).
 
DAMEN-KREISKLASSE
 
CVJM Rödinghausen – TGH 3   13:16 (5:5)
Im Spiel der ausgelassenen klaren Torchancen setzte sich die 3. Damenmannschaft am Ende doch noch verdient durch. Stark war Melanie Sperlich im Tor, die u.a. 3 Siebenmeter hielt.
Es gewannen: Melanie Sperlich, Anja Nicolai, Beate Steffen (2), Erica Oepping (1), Fredericke Weißphal (2), Katharina Steder, Sandra Paulsen (2), Steffi Meixner (5/1) und Steffi Müller (3).
 
Männer Kreisliga B
 
TGH 3 – TV Lenzinghausen  18:30  (12:16)
Wie bereits in der Vorwoche musste die TGH wieder auf einige Spieler verzichten. Gegen Lenzinghausen konnte man dann auch nur bis zum 7:9 das Spiel einigermaßen offen gestalten. In der 2. Halbzeit führten einige technische Fehler dazu, dass der Gegner mit Tempo bis zur 43 Minute auf 12:22  davonziehen konnte.
Es spielten: R. Heidenreich, Gieselmann, Bogunovic (2), Braun (2), Andreas Schaub, Pecht (1), A. Tesch (3), Schwarting (4), Arne Schaub (3), P. Tesch, B. Heidenreich (3).
  
Männl. A-Jugend Kreisliga
 
TGH – TVC Enger        34:42  ( 15:21)
Gegen den TVC Enger konnte man nur bis zur 20. Minute (13:15) mithalten. Zu viele technische Fehler der Herforder erlaubten Enger zur Pause bereits mit 21:15 in Führung zu gehen.
Auch kam die Deckung der TGH mit der 2. Reihe des Gegners nicht zurecht. Trotz 34 Tore im Angriff kamen die Herforder nie für einen Sieg in Frage.
Es spielten: Timo Schröder, Maurice Malek, Björn Heidenreich, Philipp Tesch, Kieran Rickard, Philip Jonitz, Fabian Wittenborn, Sebastian Winter, Anil Kökce und Niklas Siekmann.
 
Männl. B-Jugend Bezirksliga
 
TGH -  HSG Handball Lemgo 2  27:27  (16:16)
Gegen den Tabellenfünften aus Lemgo konnten die TGH am Anfang des Spiels die einzige Führung (5:3) herausspielen. Danach war die Partie immer ausgeglichen, mal führte Lemgo, mal die Heimmannschaft. Nach der Halbzeit lief das Spiel genau so weiter, bis sich Lemgo auf 20:24 absetzen konnte. Durch zahlreiche Zeitstrafen spielten die TG-Jungs fast ständig in Unterzahl. Einsatzwille und Kampfgeist brachte die TGH wieder auf 25:26 heran. 15 Sekunden vor Ende des Spiels konnte Philipp Bresser zum verdienten 27:27 ausgleichen.
Es spielten: Leon Zacharias/Fabian Bredenkötter, Niklas Siekmann (1), Philipp Bresser (4), Lukas Steffen (6/2), Leon Dietrich, Philip Zeller, Anil Koekce (1), Leon Ellermann (5), Lukas Ellermann (2) und Niklas Bogunovic(8/1).
 
Männl. D-Jugend Kreisklasse
 
TVC Enger – TGH 3    23:15  (13:7)
„Bis zum Schluss kämpfen und dem Verlustpunktfreien Gegner das Siegen so schwer wie möglich machen" - mit dieser Parole schickte Trainer Sundermann die Jungs gegen die auf Kreisliganiveau spielenden Engeraner ins Spiel. Genau daran hielten sich die Herforder und konnten gegenüber der deutlichen Hinspielniederlage einige Tore gut machen. Alle bekamen ihre Spielanteile und jeder gab sein Bestes, sodass man des Gegners Halle erhobenen Hauptes verlassen konnten.
Es spielten: Justin Kremer (8), Torben Sundermann (2), Jonas Bohnenkamp (1), Mike Lex Pasveer (1), Jonas Wortmann, Dennis Ötzkan (1), Kristof Varga, Nils Tränkner, Marc Tränkner, Aaron Ellermann (1), Maik Maas (1) und Matthias Lohr.
 
Gemischte E-Jugend Kreisklasse
 
TGH – TuS/EK Spradow  29:5
Die gemischte E-Jugend der TG Herford setzte sich in der Kreisklasse klar gegen Spradow durch. Das Team mit einer starken Carla Grube im Tor kam aus einer guten Deckung heraus zu vielen Gegenstoßtoren.
Die Tore erzielten: Finn Depenbrock (6), Jan Erik Dewert (6), Lisa Hübschmann (5), Chantal Kähler (3), Niklas Lüpker (2), Leonard Mielke (1) und Marie Nagel (6).