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TG Herford - Fechten

 

Fechten in Herford
... hat eine lange Tradition. Bereits 1901 gründete eine Handvoll engagierter Fechter eine Fechtabteilung in der Turngemeinde. Sie trainierten und kämpften noch mit studentischen Waffen – schwere Säbel und Schläger. Seither hat sich der Fechtsport in Herford wie überall auf der Welt zu einer modernen, schnellen und sicheren Sportart gewandelt.
 

Fechten ist in der Turngemeinde ein Angebot an sportbegeisterte Menschen von acht bis achtzig, denn Fechten ist ein Sport, der keine Altersgrenzen kennt. Wo der Fechtsport für junge Menschen zum Beispiel den Reiz des sportlich fairen Wettkampfs mit Anderen und damit auch einen nicht unerheblichen Anteil an ihrer Persönlichkeitsentwicklung hat, da ist er für ältere Grund für körperliche und geistige Fitness, ob mit sportlicher Höchstleistung oder hauptsächlich „nur zum Spaß“. Fechten ist ein Sport, den eigentlich jeder ausüben kann, der Lust und Spaß daran hat, seine Fähigkeiten zu trainieren und sich mit Gleichgesinnten zu messen.

Mit dem Fechten können Kinder bereits mit 8 oder 9 Jahren beginnen. Zunächst werden sie spielerisch mit den verschiedenen Übungen vertraut gemacht. Sie lernen den ersten Umgang mit dem Florett, Degen oder Säbel. Mit etwa 10 Jahren beginnen sie sich auf die Wettkämpfe (Turniere) vorzubereiten. Dann wird es „ernst“, denn dabei geht es um Sieg oder Niederlage, um Punkte und Meisterschaften. In Herford bieten auch verschiedene Schulen in Kooperation mit der Fechtabteilung der Turngemeinde sogenannte Fecht-AG’s an, vorzugsweise ab dem 3. Schuljahr.

Interessierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind in den Trainingsstunden jederzeit gern gesehen. Schauen Sie einfach einmal 'rein. Vielleicht finden Sie ja auch Spaß an unserem Sport ...

  • Donnerstags 17.00 - 18.30 Uhr: Kinder-Fechten
  • Donnerstags 18.30 - 21.00 Uhr: Jugendliche und Erwachsene
  • immer in der Sporthalle Falkstraße

 

 

  

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Auf der Herforder Sport-Gala ist der Säbelfechter Wolf Nettingsmeyer zum Sportler des Jahres gekürt worden!

  

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Gleich zum Auftakt der Fecht-Weltmeisterschaften in Porec (Kroatien) konnte TG-Säbelsenior unter Beweis stellen, dass er immer noch zu den besten internationalen Fechtern in seienr Waffe und Altersklasse gehört. Erst im Finale beim Stand von 9 : 9 gegen den kanadischen "Rivalen" Marvin Fine entschied der letzte Angriff über die Farbe des Edelmetalls. Fine hatte das Angriffsglück auf seiner Seite - Gold für ihn und Silber für Nettingsmeyer. Für eine weitere deutsche Fechterin endete der Wettkampftag ebenfalls erst im Finale - Britta Hilgers (Bonn) setzte sich gegen ihre amerikanische Gegenerin im Florett durch und wurde Weltmeisterin.

  

Fechten

Fechten auf der Cebit: In Halle 19 repräsentierten am 3. und 5. März 2011 die beiden TGH-Fechter Niklas Lührmann und Maximilian Mroß neben der aktuellen Degen-Europameisterin Imke Duplitzer vor großem Publikum den deutschen Fechtsport auf dem Aktions-Stand von „Deutschland bewegt sich“ von BARMER-GEK, ZDF und Bild am Sonntag. In einer zünftigen "Musketier-Szene" zum Auftakt der Show ließ sich Säbelfechter Niklas Lührmann die "Beleidung" seines Partners Maximilian Mroß nicht gefallen und streckte ihn nach einer "intensiven Begegnung" nieder - sehr zum Gefallen der Zuschauer. Den anschließenden Auftritt von Imke Duplitzer betitelt der Moderator "Eine Frau zieht sich an - bei uns auf der Bühne": Sie zeigte auf spritzige Art und Weise, aus welchen Schichten sich die "Ein-Mann-Sauna" einer Fechterin auf der Planche zusammensetzt. Danach gab es eine kostenlose „Lektion“ für Freiwillige – gar nicht so leicht, eine Fechtwaffe korrekt zu führen. Zum Metallica-Titel "The Unforgiven" kommentierte und jurierte sie vor den begeisterten Zuschauern zum Abschluss der Show das fällige Säbelgefecht auf der Planche zwischen Max und Niklas.

Mit der Präsentation auf der Cebit startet „Deutschland bewegt sich“ in die Saison 2011. Der Deutsche Fechter-Bund ist seit 2010 Partner der Aktion und bei allen Tourstädten der „Städtetour“ dabei.

Fotos: M. Budde